4 Huyland Öle stehen nebeneinander vor einem Hintergrund mit Raps und Sonnenblumenfeldern. Im Zentrum des Bildes sieht man das Huyland Markenbild und den Namen der Marke - Huyland.

Harzer Genussöle im Alltag: So findest du schnell die passende Sorte – und nutzt sie richtig

Geschrieben von: Lea

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Lesezeit 4 min

Ein gutes Öl macht ein Gericht nicht komplizierter. Es macht es einfach schneller lecker. Du brauchst oft weniger „drumherum“, weil Öl Geschmack trägt und alles miteinander verbindet: Salat schmeckt runder, Dips wirken fertiger und selbst ein simples Gemüseblech bekommt plötzlich richtig Aroma.

Bei den Harzer Genussölen ist das Schöne: Du hast viele Sorten – und trotzdem ist die Auswahl leicht. Denn im Hintergrund gibt es zwei kaltgepresste Grundöle (Sonnenblume und Raps), auf denen viele Würzvarianten aufbauen. 
Für dich heißt das: Du entscheidest nicht ewig – du greifst einfach zur Sorte, die zu deinem Essen passt.

Was du an diesen Ölen schnell merkst: Sorgfalt, die man schmeckt

Hier startet alles regional: Die Saaten stammen überwiegend aus dem Nordharzer Vorland. Das sind kurze Wege von der Ernte bis zur Harzer Ölmühle – und damit wird auch ein geringerer CO₂-Fußabdruck unterstützt.

Dann kommt die Verarbeitung, die ein Öl richtig „sauber“ macht: Beim Sonnenblumenöl werden die Kerne sorgfältig geschält, beim Rapsöl wird aus speziell heimischen ungeschälten Rapssorten gepresst – danach folgt ein schonendes Kaltpressverfahren. Anschließend werden die Öle rein mechanisch filtriert und von Hand in Flaschen abgefüllt. Das ist keine Massenware-Logik, sondern eher: „Wir machen das ordentlich.“ 

Das Prinzip hinter den vielen Sorten: zwei Basisöle, viele Würzrichtungen

Damit du das Sortiment sofort verstehst: Viele Varianten basieren auf zwei Grundölen:

Omega-9 Sonnenblumenöl (High Oleic)

Das ist die Basis für die Sonnenblumenöl-Linie – inklusive der Kräuter-/Gewürzvarianten wie Dill, Basilikum, Oregano, Rosmarin, Thymian, Knoblauch oder Chili. Geschmacklich ist es aromatisch-nussig, wie frisch geknackte Sonnenblumenkerne – und es wird als hitzebeständig beschrieben.

Omega-9-6-3 Rapsöl

Das ist die Basis für die Rapsöl-Linie – inklusive Varianten, die direkt nach Gerichten klingen (z. B. Pasta/Bruschetta, Salat/Bowl, Ofengemüse, BBQ/Grill). Es schmeckt mild-nussig und ist dadurch extrem vielseitig.

Du musst dir aber nicht merken, welche Linie was ist. Du kannst bequem nach Situationen auswählen – so wie unten. 

So wählst du im Alltag aus: „Was koche ich heute?“

Wenn du Salat oder Bowl machst

Du willst ein Dressing, das schnell gut schmeckt? Dann sind diese Sorten perfekt:

  • Rapsöl „für Salat und Bowl“ (mit Zwiebel, Schnittlauch, Thymian)

  • Sonnenblumenöl mit Dillspitzen (für frische, leichte Richtung)

Schnell-Dressing-Idee: Öl + ein Schuss Essig + Salz/Pfeffer – und du hast ein rundes Dressing, ohne viel Aufwand. 

Wenn du Pasta oder Brotideen magst (Bruschetta-Richtung)

Das ist der Moment für mediterranes Aroma:

  • Rapsöl „für Pasta und Bruschetta“ (Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Oregano)

  • oder bei Sonnenblume: Basilikum oder Oregano

Tipp: Diese Sorten funktionieren super als Finish – also am Ende über die fertige Pasta oder über Brot. 

Wenn du Ofengemüse machst (Ratatouille, Blechgemüse, „herzhaft und warm“)

Für Gemüse aus dem Ofen ist ein aromatisches Öl oft der Gamechanger:

  • Rapsöl „für Ratatouille und Ofengemüse“ (Zwiebel, Rosmarin, Thymian)

  • oder bei Sonnenblume: Rosmarin / Thymian

Du würzt hier nicht „mit 10 Dingen“, sondern lässt das Öl den Hauptjob machen. 

Wenn du Grill / BBQ / kräftige Küche willst

Für alles, was würzig, rauchig und intensiv sein darf:

  • Rapsöl „für BBQ und Grill“ (Knoblauch, Thymian, Rosmarin, geräucherte Paprika, Chili)

  • Rapsöl „für Grillgemüse und Steaks“ (Knoblauch, Schinusbeere, Chili, geräucherte Paprika)

Diese Sorten eignen sich super zum Marinieren oder als kräftiger Abschluss. 

Wenn du Knoblauch oder Chili willst – ohne Schnippeln

Manchmal soll es einfach „zack“ schmecken:

  • Sonnenblumenöl mit Knoblauch

  • Sonnenblumenöl mit Chiliflocken

Das ist richtig praktisch für Dips, Dressings oder als würziger Dreh über fertige Speisen. 

Und was ist mit „pur“? (Unterschätzt – aber super praktisch)

Beide Öle gibt es auch ohne Würzung. Das ist ideal, wenn du ein Basisöl suchst, das du flexibel einsetzen kannst – für Salate, Dressings, Dips, Mayonnaise, aber auch zum Kochen, Backen, Braten, Marinieren.

Das Sonnenblumenöl pur (High Oleic) ist geschmacklich aromatisch-nussig. Es besteht zu über 85% aus Ölsäure (Omega-9; im Profil ca. 86%) und enthält nur ca. 6% Linolsäure (Omega-6), also deutlich weniger Omega-6 als Standard-Sonnenblumenöl. Außerdem wird es als hitzebeständig beschrieben – praktisch, wenn du ein Öl willst, das nicht nur für kalte Küche gedacht ist. Zusätzlich ist es vitaminreich, enthält natürliche Antioxidantien (z. B. Vitamin E) sowie Phytosterine und ist vegan.

Das Rapsöl pur (Omega-9-6-3) schmeckt mild-nussig und passt dadurch in unglaublich viele Gerichte. Im Fettsäureprofil werden ca. 75% Omega-9, ca. 12% Omega-6 und ca. 6% Omega-3 (ALA) genannt, dazu ein optimales Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis von 2:1. Auch dieses Öl ist vitaminreich und enthält natürliche Antioxidantien (z. B. Vitamin E) sowie Phytosterine. Es ist vegan – mit der Ausnahme, dass es zusätzlich eine Variante mit Butteraroma gibt, die 4% Butterschmalz enthält. 

Die Sorten als „Aroma-Abkürzung“: so nutzt du Würzöle am besten

Würzöle sind genial, wenn du:

  • Zeit sparen willst

  • nicht jedes Mal Kräuter/Gewürze zusammensuchen möchtest

  • trotzdem ein Ergebnis willst, das nach „bewusst gekocht“ schmeckt

Zwei einfache Tricks:

  1. Als Finish nutzen: über Pasta, Gemüse, Salat – kurz vor dem Servieren.

  2. Für Dips & Mayo: Die Öle sind dafür ausdrücklich geeignet. Mit einer Knoblauch-, Dill- oder Chili-Variante schmeckt es direkt „fertig“.

Zwei Rezeptideen, die zeigen, wie schnell das geht

Spaghetti al Olio (Knoblauch & Chili)
Du kochst Spaghetti, währenddessen erhitzt du Sonnenblumenöl mit Knoblauch zusammen mit Sonnenblumenöl mit Chili. Dann kommen die Spaghetti hinein, plus glatte Petersilie. Mit Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen – und zum Schluss Parmesan darüber. Fertig.

Gebackenes Ratatouille (Ofenliebling)

Paprika kurz dünsten, Tomatenmark dazu und anrösten, mit Salz/Pfeffer würzen. Dann Aubergine, Zucchini, Tomaten in Scheiben schneiden und in einer Form schichten. Großzügig Rapsöl „für Ratatouille und Ofengemüse“ darüber geben und ab in den Ofen: 40 Minuten bei 175°.

Ratatouille in einer Ofenschale.

Gut zu wissen (kurz & transparent)

Die Öle sind nativ und werden als Bio-Rohkostqualität eingeordnet. Sie sind außerdem glutenfrei und von Natur aus laktosefrei. Die Sorten sind grundsätzlich vegan – einzig das Rapsöl mit Butteraroma enthält 4% Butterschmalz und ist daher vegetarisch, aber nicht vegan. Wenn du auf Allergene achten musst: Es kann Spuren von Senf und Nüssen enthalten. Abgefüllt werden die Öle in 250-ml-Flaschen.

Fazit: Du wählst nach Gericht – und hast immer eine passende Sorte

Du musst keine Öl-Wissenschaft daraus machen. Frag dich einfach:

  • Heute frisch? → Salat/Bowl, Dill, Kräuter.

  • Heute mediterran? → Pasta/Bruschetta, Basilikum, Oregano.

  • Heute Ofen? → Ratatouille/Ofengemüse, Rosmarin, Thymian.

  • Heute Grill? → BBQ/Grill oder Steaks/Grillgemüse.

  • Heute neutral & flexibel? → pur (Sonnenblume nussig/hitzebeständig, Raps mild/Alltag).

So wird aus „ich brauche ein Öl“ ganz schnell: ich hab die passende Sorte da. 

Ein Bild von unserer Autorin Lea

Lea

Lea ist eine Autorin für ascopharm, die mit ihrer fundierten Expertise in Gesundheit und Wellness die Leser auf ihre individuelle Reise zu mehr Wohlbefinden führt. Ihre inspirierenden Ratgeber und Artikel zeichnen sich durch wissenschaftlich fundierte, verständliche Informationen aus und unterstützen Menschen dabei, einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu pflegen.